Checkpoint SpielxPress

[Zugang zum Data-Repository]

Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein (Login).


Login











[v6: 01.061 160]
SpielxPress - Welt der Spiele in einem Magazin. Folgen Sie uns auf den Spuren der Spiele aus aller Welt und unterhalten Sie sich - Spiele regen die Phantasie an und helfen zu entspannen.
 FB-Seite SxP  
 Twitter-Seite SxP  

SpielxPress-Test

[2019-01-03 17:26:50] #Id: 15633 | View: 1905

Buchmesse Aschaffenburg 2018

Zum vierten Mal fand die Aschaffenburger Buchmesse im Ridingersaal von Schloss Johannisburg statt. Von 11 bis 18 Uhr stellten sich wieder regionale Verlage, Autoren und Buchhändler vor.


Um 11 Uhr  öffnete der „Verein zur Förderung der Dichtung am Untermain“ die Tore der Buchmesse und Oberbürgermeister Klaus Herzog nahm es in die Hand, die Messe zu eröffnen, wies auf die Literaturstadt Aschaffenburg hin und referierte kurz über das Schloss.  Wie jedes Jahr war der erste Programmpunkt die Preisverleihung für die Ausschreibung. Von Platz 5 zu Platz eins erfolgte die Lesung des Gedichtes und die Ehrung der einzelnen Gewinner. Jede(r) konnte mit einem Buchpaket, die ersten Plätze mit einem Gutschein, nach Hause gehen. Gedichtbände verkaufen sich leider sehr schlecht, wie Erik Schreiber von Saphir im Stahl sagte, der den Gedichtband Ein Augenblick für zwei anbot. Nichts desto trotz freute er sich, dass immer noch Wettbewerbe durchgeführt werden und die Gewinner eine zum Teil weite Anreise für sich in Kauf nahmen.


Die Buchmesse  war dann auch ständig gefüllt. Von Beginn an zeigten sich die ausstellenden Verlage und Autoren über die Zahl der Besucher erfreut. Am Abend sprachen die Veranstalter von 850 Besuchern. Ein schöner Erfolg für die Buchmesse im Schloss Johannisburg. Auf den großen Messen Frankfurt und Leipzig feiern die Verlage sich selbst. Es geht dort schon lange nicht mehr um Verträge. Man tauscht Visitenkarten, nimmt nach der Messe Kontakt auf. Auf kleinen Regionalmessen ist das anders. Hier tauschen sich Verlage und Autoren aus. Schauen, was die anderen machen, fragen nach Druckereien, Lektoren, Graphikern, mit denen man zusammenarbeitet und anderes mehr. Man ist sich auch nicht zu fein, zu sagen wie viele Bücher man verkauft, was geht gut, was gar nicht. So konnten Peter Ripper und Uwe Meyer die Meinung vertreten, Krimis gehen immer. Peter Ripper mit seinem Verlag Vogelfrei ist seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet unterwegs, schreibt, liest, präsentiert seine Krimis. Uwe Meyer vom Verlag Wind und Sterne bietet ebenfalls Krimis an. Im Gegensatz zu den Taschenbüchern von Peter Ripper sind diese gebunden, mit Schutzumschlag und farbigen Zeichnungen versehen. Sein Graphiker macht hervorragende Arbeit und so kann auch er mit den teureren Büchern punkten, weil man sie als Leser später gern in das Regal oder den Bücherschrank stellt.


Die Buchmesse im schönen Ridingersaal ist ein Traum für jeden Buchliebhaber aus der Region. Wo sonst kann man Autoren und „Büchermacher“ hautnah erleben? Nicht auf den großen Messen, wo man sich durch die Gänge schiebt und wo kaum einer Zeit hat. Hier auf der regionalen Buchmesse nimmt man sich Zeit. Man streift langsam an den Ständen entlang. Wenn man Fragen hat, bleibt man stehen und bekommt sie beantwortet. Man lässt sich die Handlungen der Romane erzählen, am besten in drei Sätzen und setzt sich anschließend in eine der vielen Kurzlesungen, um Autoren live zu erleben. Wohlfeile Sätze werden vorgetragen oder einfach nur Spannung, man wird auf gefährliche moralische Abwege geführt, Kunstbücher werden vorgestellt und Romane, Sachbücher, Fachbücher, Kinderbücher...


In dieser bunten Buchgemeinschaft sah man, was andere Buchbegeisterte mit derselben Leidenschaft fast täglich von sich geben. Als Besucher erlebt man die Menschen hinter den Büchern und lernt  sie persönlich kennen. Ist es ein Erlebnis für den Besucher, die Autorin Brina Stein kennenzulernen, die von ihren Kreuzschifffahrtsreisen berichtete, oder Kai-Uwe Alexi mit seinen Kriminalromanen, so ist es für den Herausgeber und Verleger wichtig zu sehen, ob seine Bücher ankommen oder wo das Hauptinteresse liegt. Der Verlag Saphir im Stahl hatte drei Bücher über die Vergangenheit Aschaffenburgs herausgebracht. Aus Aschaffenburg und dessen Umgebung in alten Tagen, Schloss Aschaffenburg und Aschaffenburger Klosterbilder. Enttäuscht musste der Herausgeber feststellen,  dass man die Bücher gern in die Hand nahm, aber ansonsten wenig Interesse an der Vergangenheit der unterfränkischen Metropole zeigte.
Ich war dieses Jahr zum vierten Mal hier und war wieder überwältigt von all den Eindrücken. Die Messe ist nicht groß, findet nur alle zwei Jahre statt, aber sie ist schön. {ESc}

[upd. 2019-01-03 17:26:31::31(STr)]

[zum Seitenanfang retour]


[Redaktions-Overlay] TEST



Einfach in das Textfeld klicken, um mit dem Editieren zu beginnen.
Zum Stoppen außerhalb des Textfeldes klicken.

Buchmesse Aschaffenburg 2018

Zum vierten Mal fand die Aschaffenburger Buchmesse im Ridingersaal von Schloss Johannisburg statt. Von 11 bis 18 Uhr stellten sich wieder regionale Verlage, Autoren und Buchhändler vor.


Um 11 Uhr  öffnete der „Verein zur Förderung der Dichtung am Untermain“ die Tore der Buchmesse und Oberbürgermeister Klaus Herzog nahm es in die Hand, die Messe zu eröffnen, wies auf die Literaturstadt Aschaffenburg hin und referierte kurz über das Schloss.  Wie jedes Jahr war der erste Programmpunkt die Preisverleihung für die Ausschreibung. Von Platz 5 zu Platz eins erfolgte die Lesung des Gedichtes und die Ehrung der einzelnen Gewinner. Jede(r) konnte mit einem Buchpaket, die ersten Plätze mit einem Gutschein, nach Hause gehen. Gedichtbände verkaufen sich leider sehr schlecht, wie Erik Schreiber von Saphir im Stahl sagte, der den Gedichtband Ein Augenblick für zwei anbot. Nichts desto trotz freute er sich, dass immer noch Wettbewerbe durchgeführt werden und die Gewinner eine zum Teil weite Anreise für sich in Kauf nahmen.


Die Buchmesse  war dann auch ständig gefüllt. Von Beginn an zeigten sich die ausstellenden Verlage und Autoren über die Zahl der Besucher erfreut. Am Abend sprachen die Veranstalter von 850 Besuchern. Ein schöner Erfolg für die Buchmesse im Schloss Johannisburg. Auf den großen Messen Frankfurt und Leipzig feiern die Verlage sich selbst. Es geht dort schon lange nicht mehr um Verträge. Man tauscht Visitenkarten, nimmt nach der Messe Kontakt auf. Auf kleinen Regionalmessen ist das anders. Hier tauschen sich Verlage und Autoren aus. Schauen, was die anderen machen, fragen nach Druckereien, Lektoren, Graphikern, mit denen man zusammenarbeitet und anderes mehr. Man ist sich auch nicht zu fein, zu sagen wie viele Bücher man verkauft, was geht gut, was gar nicht. So konnten Peter Ripper und Uwe Meyer die Meinung vertreten, Krimis gehen immer. Peter Ripper mit seinem Verlag Vogelfrei ist seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet unterwegs, schreibt, liest, präsentiert seine Krimis. Uwe Meyer vom Verlag Wind und Sterne bietet ebenfalls Krimis an. Im Gegensatz zu den Taschenbüchern von Peter Ripper sind diese gebunden, mit Schutzumschlag und farbigen Zeichnungen versehen. Sein Graphiker macht hervorragende Arbeit und so kann auch er mit den teureren Büchern punkten, weil man sie als Leser später gern in das Regal oder den Bücherschrank stellt.


Die Buchmesse im schönen Ridingersaal ist ein Traum für jeden Buchliebhaber aus der Region. Wo sonst kann man Autoren und „Büchermacher“ hautnah erleben? Nicht auf den großen Messen, wo man sich durch die Gänge schiebt und wo kaum einer Zeit hat. Hier auf der regionalen Buchmesse nimmt man sich Zeit. Man streift langsam an den Ständen entlang. Wenn man Fragen hat, bleibt man stehen und bekommt sie beantwortet. Man lässt sich die Handlungen der Romane erzählen, am besten in drei Sätzen und setzt sich anschließend in eine der vielen Kurzlesungen, um Autoren live zu erleben. Wohlfeile Sätze werden vorgetragen oder einfach nur Spannung, man wird auf gefährliche moralische Abwege geführt, Kunstbücher werden vorgestellt und Romane, Sachbücher, Fachbücher, Kinderbücher...


In dieser bunten Buchgemeinschaft sah man, was andere Buchbegeisterte mit derselben Leidenschaft fast täglich von sich geben. Als Besucher erlebt man die Menschen hinter den Büchern und lernt  sie persönlich kennen. Ist es ein Erlebnis für den Besucher, die Autorin Brina Stein kennenzulernen, die von ihren Kreuzschifffahrtsreisen berichtete, oder Kai-Uwe Alexi mit seinen Kriminalromanen, so ist es für den Herausgeber und Verleger wichtig zu sehen, ob seine Bücher ankommen oder wo das Hauptinteresse liegt. Der Verlag Saphir im Stahl hatte drei Bücher über die Vergangenheit Aschaffenburgs herausgebracht. Aus Aschaffenburg und dessen Umgebung in alten Tagen, Schloss Aschaffenburg und Aschaffenburger Klosterbilder. Enttäuscht musste der Herausgeber feststellen,  dass man die Bücher gern in die Hand nahm, aber ansonsten wenig Interesse an der Vergangenheit der unterfränkischen Metropole zeigte.
Ich war dieses Jahr zum vierten Mal hier und war wieder überwältigt von all den Eindrücken. Die Messe ist nicht groß, findet nur alle zwei Jahre statt, aber sie ist schön. {ESc}

[upd. 2019-01-03 17:26:31::31(STr)]

Menü

Overlay beenden ohne zu speichern

Daten speichern



Kategorie bestimmen


Bestätigungsemail an


Tests von anderer Seite:
URL (z.b. http://www.test.com) in das Feld eintragen.
Standard: Feld bleibt leer.



Bilddaten hochladen

[Redaktions-Overlay] TEST



Einfach in das Textfeld klicken, um mit dem Editieren zu beginnen.
Zum Stoppen außerhalb des Textfeldes klicken.


Menü

Overlay beenden ohne zu speichern

Daten speichern



Kategorie bestimmen


Bestätigungsemail an


Tests von anderer Seite:
URL (z.b. http://www.test.com) in das Feld eintragen.
Standard: Feld bleibt leer.



Bilddaten hochladen
Copyright Spiel&Presse e.V. 2015 bis heute. See Kontakt/Impressum for more Informations. All rights reserved.
Hintergrundbild: www.alphacoders.com | Foto: Lincoln Harrison (2013). Diese Webseite verwendet Cookies, um Benutzern den Zugang als User zu ermöglichen.
Weitere Infos zu unserer Sicherheitspolitik finden Sie im Datenschutzbereich.