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[2018-05-19 14:48:57] #Id: 15286 | View: 596

KasselBuch 2018

Die KasselBuch, die zum ersten Mal in Kassel stattfand, ist eine Messe der unabhängigen Verlage. 35 eigenständige Autoren und Kleinverleger aus der Region (sechs aus Kassel, der Rest aus der Bundesrepublik und Schweiz, Secession Verlag für Literatur, Zürich) präsentieren sich auf der Verlagsmesse.

Am Freitag den 4. Mai fand der Eröffnungsabend statt, bevor am 5. Mai ab 11 Uhr für das Publikum geöffnet wurde. Von den rund 3.000 in Deutschland bestehenden Verlagen erhielten 35 die Möglichkeit, sich mit ihren Programmen vorzustellen. Die meisten dieser Verlage sind nur einem kleinen Publikum bekannt. So nutzt die rege und ehrgeizige Szene der Kleinverleger die regionalen Buchmessen - nicht nur in Kassel. Neben Bildbänden, Romanen, Erzählungen in Anthologien und Kollektionen sowie Biographien und GraphicNovels umfasst das Angebot auch Gedichtbände, Karten und Sachliteratur.

Der Eintritt der Buchmesse lag bei 4 €. Das ist in Ordnung, bekam man doch gleich am Eingang einen Katalog der Kurt Wolff Stiftung in die Hand. Nach dem Vorraum, es ist übrigens der gleiche Veranstaltungsort wie für die Dr. Who Timeslash, gelangte man in einen Präsentationsraum. Was auffiel: Rollups im Innern des Raumes waren nicht erlaubt und so blieb der Raum offener und heller. Ein Plus für die Übersichtlichkeit. Zudem waren alle Tische mit der gleichen weißen Decke belegt, was sofort viel freundlicher wirkte. Die Literaturinteressierten fühlten sich auf Anhieb wohl. Man schlenderte gern durch die Reihen. Wer sich nach links wandte, traf auch gleich auf die Caricatura, die ebenfalls im Kulturbahnhof beheimatet ist. Der weitere Gang durch die Reihen zeigte Kleinverlage mit einem Programm, von dem sich große Verlage durchaus eine Scheibe abschneiden können. Heutzutage sind Kleinverlage und Selbstpublizierer in der Qualität der Bücher genauso gut wie ein großer Publikumsverlag. Das zeigte unter anderem auch der Conte Verlag mit seinem anspruchsvollen Programm, oder der daneben stehende Homunculus Verlag. Dieser stellte ein Kartenspiel vor, das die Monster der phantastischen Literatur in einem Quartettspiel vereinte. An einem anderen Stand lag ein Buch mit einem alten Kupferstich aus Kassel mit dem Octogon und den Wasserspielen. Darauf nicht zu sehen war die Pyramide mit der Herkulesfigur darauf. Der Herkules, wie er allgemein genannt wird, feierte im Herbst 2017 seinen 300sten Geburtstag. Wie auf allen Kleinmessen konnten die angebotenen literarischen Werke vor Ort direkt gekauft werden.

Ein attraktives Rahmenprogramm mit verschiedenen Lesungen und Verlagsvorstellungen begleitete die vom Literaturhaus Nordhessen veranstaltete Messe in Kassel und bot den Ausstellern die Möglichkeit sich vorzustellen und bei dem einen oder anderen Besucher einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Ganz allgemein wurde auf Qualität Wert gelegt. Genügend hilfreiches Personal und eine Verkaufstheke für Getränke und Kleinigkeiten zu Essen sorgten dafür, dass sich die Besucher rundum wohl fühlten und mit guten Erinnerungen zur nächsten Messe wiederkommen werden.{ESc}

[upd. 2018-05-19 14:48:45::31(STr)]

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KasselBuch 2018

Die KasselBuch, die zum ersten Mal in Kassel stattfand, ist eine Messe der unabhängigen Verlage. 35 eigenständige Autoren und Kleinverleger aus der Region (sechs aus Kassel, der Rest aus der Bundesrepublik und Schweiz, Secession Verlag für Literatur, Zürich) präsentieren sich auf der Verlagsmesse.

Am Freitag den 4. Mai fand der Eröffnungsabend statt, bevor am 5. Mai ab 11 Uhr für das Publikum geöffnet wurde. Von den rund 3.000 in Deutschland bestehenden Verlagen erhielten 35 die Möglichkeit, sich mit ihren Programmen vorzustellen. Die meisten dieser Verlage sind nur einem kleinen Publikum bekannt. So nutzt die rege und ehrgeizige Szene der Kleinverleger die regionalen Buchmessen - nicht nur in Kassel. Neben Bildbänden, Romanen, Erzählungen in Anthologien und Kollektionen sowie Biographien und GraphicNovels umfasst das Angebot auch Gedichtbände, Karten und Sachliteratur.

Der Eintritt der Buchmesse lag bei 4 €. Das ist in Ordnung, bekam man doch gleich am Eingang einen Katalog der Kurt Wolff Stiftung in die Hand. Nach dem Vorraum, es ist übrigens der gleiche Veranstaltungsort wie für die Dr. Who Timeslash, gelangte man in einen Präsentationsraum. Was auffiel: Rollups im Innern des Raumes waren nicht erlaubt und so blieb der Raum offener und heller. Ein Plus für die Übersichtlichkeit. Zudem waren alle Tische mit der gleichen weißen Decke belegt, was sofort viel freundlicher wirkte. Die Literaturinteressierten fühlten sich auf Anhieb wohl. Man schlenderte gern durch die Reihen. Wer sich nach links wandte, traf auch gleich auf die Caricatura, die ebenfalls im Kulturbahnhof beheimatet ist. Der weitere Gang durch die Reihen zeigte Kleinverlage mit einem Programm, von dem sich große Verlage durchaus eine Scheibe abschneiden können. Heutzutage sind Kleinverlage und Selbstpublizierer in der Qualität der Bücher genauso gut wie ein großer Publikumsverlag. Das zeigte unter anderem auch der Conte Verlag mit seinem anspruchsvollen Programm, oder der daneben stehende Homunculus Verlag. Dieser stellte ein Kartenspiel vor, das die Monster der phantastischen Literatur in einem Quartettspiel vereinte. An einem anderen Stand lag ein Buch mit einem alten Kupferstich aus Kassel mit dem Octogon und den Wasserspielen. Darauf nicht zu sehen war die Pyramide mit der Herkulesfigur darauf. Der Herkules, wie er allgemein genannt wird, feierte im Herbst 2017 seinen 300sten Geburtstag. Wie auf allen Kleinmessen konnten die angebotenen literarischen Werke vor Ort direkt gekauft werden.

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