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[2016-08-15 12:57:31] #Id: 13947 | View: 15430

Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows​

Die vier lustigen Schildkröten können auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Der große Erfolg begann 1984, als das Comic als Zeichentrickserie umgesetzt wurde. Ende der 80er folgten die ersten Filme und Videospiele. In den letzten Jahren ist es allerdings recht ruhig um die Turtles geworden - das sollte sich 2014 mit einer neuen Realverfilmung ändern. 

Im Jahr 2009 erlebte das Franchise bereits einen leichten Aufwind - der US-amerikanische Fernsehsender Nickelodeon, der vor allem durch Produktionen für Kinder bekannt ist, erwarb die Rechte für die Teenage Mutant Ninja Turtles. Für 2011 wurde ein neuer Film mit vielen bekannten Namen angekündigt. Nickelodeon machte gemeinsame Sache mit Paramount, Michael Bay (u.a. bekannt aus Transformers) wurde engagiert und Jonathan Liebesman (World Invasion: Battle Los Angeles, Zorn der Titanen) wurde als Regisseur verpflichtet. In die Hauptrolle (neben den vier animierten Schildkröten) schlüpfte Megan Fox (Transformers), die die charmante April O’Neil mimen durfte. Trotz der bekannten Namen hagelte es 2014, als der Film es letztlich in die Kinos schaffte, negative Kritiken. Auf Rotten Tomatoes erhielt der Film nur von 36% der Kritiker eine positive Rezension. 

Offensichtlich ließ sich die Produktionsfirma davon nicht abschrecken, in „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows“ nehmen es die vier Mutanten erneut mit einer Vielzahl von Bösewichten auf. Die Story ist dabei mehr oder minder bekannt und gleichermaßen vorhersehbar. Shredder, der Antagonist des ersten Teils, wird aus dem Gefängnis befreit und tut sich mit Krang zusammen. Gemeinsam möchten sie die Erde unterjochen. Die Turtles möchten die Bedrohung bekämpfen - schaffen dies aber nicht ganz ohne die Hilfe der Menschen. 

In Sachen Besetzung vertraut man auf die gleichen Darsteller wie im ersten Teil. Megan Fox spielt erneut April, neu ist Stephen Amell (bekannt aus der TV Serie Arrow). So sehr ich mich auf Amell gefreut habe, so wenig konnte er schauspielerisch überzeugen - selbst Megan Fox schaffte dies besser, die überraschend charmant und gekonnt schauspielerte, der Regisseur musste nur sehr selten auf ihre optischen Vorzüge ausweichen. Amell hingegen wirkte platt und profillos, ein rüder Cop mit wenig Tiefgang und einer dünnen Motivation, es mit dem Bösen aufzunehmen. Stichwort wenig Tiefgang - dieses Prädikat trifft leider auf den ganzen Film zu. Die Handlung schafft es zu keinem Zeitpunkt, tatsächlich spannend zu werden. Den meisten Charakter bieten die - rein animierten - Schildkröten, die sehr seicht um die Frage ihrer Existenz zirkeln. Optisch ist der Film durchaus opulent, die Darstellungen sind gut gelungen, äußerst detailreich, und vor allem in den recht häufigen Actionsequenzen sehr bildgewaltig. Auch die 3D-Darstellung ist technisch sauber umgesetzt, etwas, was ich über wenige 3D Filme dieses Jahres sagen könnte. ​

Alle altbekannten Helden und vor allem Antagonisten sind vertreten, neben Shredder und Krang gibt es sogar BeBob und Rocksteady samt deren Entstehungsgeschichte. Das Zielpublikum sind klar junge 30-jährige, die sich in die besten Zeiten der Turtles - jene der Animationsserie - zurück versetzen lassen möchten. Mit Referenzen an diese Zeiten geizt der Film auch zu keiner Zeit - so trägt der erfinderische Donatello beispielsweise einen SNES Controller als Eingabegerät für diverse technische Spielerein an seinem Unterarm.

In Summe bietet „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows“ fast 2 Stunden sinnloses, aber schön anzusehendes, Action-Retrogefühl. Wer auf einen starken Charakterfilm hofft, wird enttäuscht sein - es würde mich aber wundern, wenn sich dies jemand von Turtles erwartet hätte. Wer ein bisschen in nostalgische Gefühle verfallen möchte, ist hier genau richtig und bekommt diese im modernen, ansehnlichen Gewand präsentiert. 

[upd. 2016-08-14 18:19:40::121(SSh)]

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Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows​

Die vier lustigen Schildkröten können auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken. Der große Erfolg begann 1984, als das Comic als Zeichentrickserie umgesetzt wurde. Ende der 80er folgten die ersten Filme und Videospiele. In den letzten Jahren ist es allerdings recht ruhig um die Turtles geworden - das sollte sich 2014 mit einer neuen Realverfilmung ändern. 

Im Jahr 2009 erlebte das Franchise bereits einen leichten Aufwind - der US-amerikanische Fernsehsender Nickelodeon, der vor allem durch Produktionen für Kinder bekannt ist, erwarb die Rechte für die Teenage Mutant Ninja Turtles. Für 2011 wurde ein neuer Film mit vielen bekannten Namen angekündigt. Nickelodeon machte gemeinsame Sache mit Paramount, Michael Bay (u.a. bekannt aus Transformers) wurde engagiert und Jonathan Liebesman (World Invasion: Battle Los Angeles, Zorn der Titanen) wurde als Regisseur verpflichtet. In die Hauptrolle (neben den vier animierten Schildkröten) schlüpfte Megan Fox (Transformers), die die charmante April O’Neil mimen durfte. Trotz der bekannten Namen hagelte es 2014, als der Film es letztlich in die Kinos schaffte, negative Kritiken. Auf Rotten Tomatoes erhielt der Film nur von 36% der Kritiker eine positive Rezension. 

Offensichtlich ließ sich die Produktionsfirma davon nicht abschrecken, in „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows“ nehmen es die vier Mutanten erneut mit einer Vielzahl von Bösewichten auf. Die Story ist dabei mehr oder minder bekannt und gleichermaßen vorhersehbar. Shredder, der Antagonist des ersten Teils, wird aus dem Gefängnis befreit und tut sich mit Krang zusammen. Gemeinsam möchten sie die Erde unterjochen. Die Turtles möchten die Bedrohung bekämpfen - schaffen dies aber nicht ganz ohne die Hilfe der Menschen. 

In Sachen Besetzung vertraut man auf die gleichen Darsteller wie im ersten Teil. Megan Fox spielt erneut April, neu ist Stephen Amell (bekannt aus der TV Serie Arrow). So sehr ich mich auf Amell gefreut habe, so wenig konnte er schauspielerisch überzeugen - selbst Megan Fox schaffte dies besser, die überraschend charmant und gekonnt schauspielerte, der Regisseur musste nur sehr selten auf ihre optischen Vorzüge ausweichen. Amell hingegen wirkte platt und profillos, ein rüder Cop mit wenig Tiefgang und einer dünnen Motivation, es mit dem Bösen aufzunehmen. Stichwort wenig Tiefgang - dieses Prädikat trifft leider auf den ganzen Film zu. Die Handlung schafft es zu keinem Zeitpunkt, tatsächlich spannend zu werden. Den meisten Charakter bieten die - rein animierten - Schildkröten, die sehr seicht um die Frage ihrer Existenz zirkeln. Optisch ist der Film durchaus opulent, die Darstellungen sind gut gelungen, äußerst detailreich, und vor allem in den recht häufigen Actionsequenzen sehr bildgewaltig. Auch die 3D-Darstellung ist technisch sauber umgesetzt, etwas, was ich über wenige 3D Filme dieses Jahres sagen könnte. ​

Alle altbekannten Helden und vor allem Antagonisten sind vertreten, neben Shredder und Krang gibt es sogar BeBob und Rocksteady samt deren Entstehungsgeschichte. Das Zielpublikum sind klar junge 30-jährige, die sich in die besten Zeiten der Turtles - jene der Animationsserie - zurück versetzen lassen möchten. Mit Referenzen an diese Zeiten geizt der Film auch zu keiner Zeit - so trägt der erfinderische Donatello beispielsweise einen SNES Controller als Eingabegerät für diverse technische Spielerein an seinem Unterarm.

In Summe bietet „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows“ fast 2 Stunden sinnloses, aber schön anzusehendes, Action-Retrogefühl. Wer auf einen starken Charakterfilm hofft, wird enttäuscht sein - es würde mich aber wundern, wenn sich dies jemand von Turtles erwartet hätte. Wer ein bisschen in nostalgische Gefühle verfallen möchte, ist hier genau richtig und bekommt diese im modernen, ansehnlichen Gewand präsentiert. 

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